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Verstanden

Information Planung Korb

Liebe Leser,

wie Sie inzwischen sicherlich wissen, planen wir ein neues Tierkrematorium in Korb.
Im Rahmen dessen und vorrangig aufgrund unseres Tätigkeitsfeldes, sind dort seit geraumer Zeit Ängste bzw. Bedenken bei einigen Anwohnern entstanden.

Dieser Art von Unsicherheit begegnen wir immer wieder.

Es ist uns wichtig, darüber aufzuklären und somit darzulegen, dass diese Ängste vollkommen unbegründet sind.

Wir haben bereits auf verschiedene Weise (z.T. direkte Gespräche sowie Aufklärung in der Presse) versucht, diese Ängste zu nehmen.

Dazu sind wir nach wie vor jederzeit gerne bereit. Dennoch taucht speziell ein Punkt immer wieder auf und sorgt für Unsicherheit: Die Beantragung einer Verbrennungsanlage mit hoher Kapazität von 50 kg bis max. 10 t pro Tag. Aufgrund dieser Tatsache möchten wir im Folgenden auf diesen Punkt genauer eingehen, um endgültig Klarheit zu schaffen.

Die Anlage, welche in Korb zum Einsatz kommen wird, hat eine maximale Kapazität von 120kg/Stunde. Dies bedeutet, dass hier rein rechnerisch eine Maximalmenge von 1920 kg (1,9 t/Tag) bei 16 Stunden Betrieb erreicht werden kann. Zu mehr ist diese Anlage weder fähig noch geeignet. In der Realität erreichen wir jedoch keinen der beiden Werte auch nur im Ansatz, da im Regelfall von einem 8 Stunden Betrieb (ca. 0,9 t/Tag) auszugehen ist. Zudem sind wir verpflichtet, strenge immissionsschutzrechtliche Vorgaben einzuhalten. Andernfalls ist der Betrieb untersagt.

Unser Unternehmen steht für einen würdevollen, pietätvollen Abschied von liebgewonnenen Haustieren und deren Einäscherung. Es werden und dürfen nur Haustiere eingeäschert werden.
Um diese Leistung jedem Haustierbesitzer gleichermaßen anbieten zu können, ist die Beantragung der hohen Kapazität unumgänglich. Beschränkte man sich auf die niedrige Kapazität (einzelne Tiere dürfen nicht schwerer als 49 kg sein), würde dies bedeuten, dass wir keine Haustiere, die über 50 kg wiegen, einäschern dürften. Darunter fallen beispielsweise Hunde wie große Bernhardiner oder Doggen.

Da wir unsere Dienstleistungen jedoch allen Haustierbesitzern anbieten möchten, ist dies für uns keine Option. Da es nur diese beiden Varianten gibt und die niedrige Kapazität aus eben genanntem Grund nicht in Frage kommt, bleibt nur die Beantragung der hohen Kapazität. Diese beinhaltet rein formal die immer wieder für Unruhe sorgende Maximalkapazität von 10 Tonnen pro Tag, welche aber, wie erläutert, mit uns und unserem Unternehmen rein gar nichts zu tun haben. Weder im technischen noch im unternehmensphilosophischen Sinne.

Wir hoffen, hiermit weitere Unsicherheiten geklärt zu haben und freuen uns auf eine positive Zukunft in Korb.

 

11.07.2019